Liebe zu Vierpfötli......

 

Meine Liebe zu Katzen entstand schon sehr früh, als ich mich immer wieder in eines der kleinen Kätzchen verliebte auf dem Bauernhof der Familie meiner Tante. Leider bestand zu dieser Zeit keine Möglichkeit so ein kleines Fellkneuel selber haben zu können.

 

Jahre später dann zog ich mit meiner liebsten, besten Freundin zusammen in eine kleine Wohnung. Schon bald war uns beiden klar das zu unserer Wohngemeinschaft auch ein kleines «Vierpfötli» gehören soll. Da schon damals meine Vorliebe Katzen galt mit langem und weichen Fell entschieden wir uns für eine Perserdame in der Farbe Tricolor mit weiss. Candlelight (Candy) kam zu uns und bereitet uns viel Freude Candy war eine sehr liebe Katzendame und der Wunsch entstand, gern Nachwuchs von Candy zu bekommen. Also haben wir alles in die Wege geleitet. Sind dem Katzenclub beigetreten, haben Ausstellungen besucht und machten uns auf die Suche nach einem passenden «Mann» für unsere Candy.

 

Candy wurde schwanger und brachte zwei Kitten auf die Welt. Ein Kitten, das Mädchen blieb bei uns, der Kater fand seinen Lebensplatz bei meiner Schwester die ihn sehr vergötterte.

 Elisha wie wir das Mädchen tauften sollte wie Candy in die Zucht eingesetzt werden. Aber Elisha hatte ganz andere Pläne.  Sie wurde trotz mehrere Versuche nie schwanger. Elisha war zufrieden auch ohne Nachwuchs, sie wurde fast 17 Jahre alt, für eine Perserkatze eine stolzes Alter. Ihre Mama Candy wurde 14 Jahre alt.

 

Schon während wir diese beiden Katzendamen bei uns hatten, entstand vor allem bei meiner besten Freundin der Wunsch, einen eigenen Hund besitzen zu dürfen. Sie selber ist mit Hunden aufwachsen und durfte und die Vorzüge der tierischen Begleiter erfahren. Da ich Tiere sehr liebe sagte ich ja zu diesem Plan und wir machten uns auf die Suche nach dem passenden Hund für uns. Bücher wälzen, im Internet recherchieren und Vor- und Nachteile der verschiedenen Rassen prüfen. Zum Schluss entschieden wir uns für eine bluemerle Colliehündin.

 

So kam nun auch Accivia (Civi oder Civeli) an einem Ostersonntag zu uns. Wir beiden platzten fast vor Stolz über unser neues Familienmitglied. Wir gingen zur Hundeschule, machten wohl alle Fehler die man so machte in der Erziehung wenn man zum ersten mal einen Hund führt. Aber Civi war eine sehr liebenswürdige, geduldige Hündin und verzieh uns alle «Anfängerfehler» und liess sich dennoch zu jederzeit problemlos führen und schenkte uns all ihre Liebe.

 

 

Damit wir beide hundesportlich tätig sein konnten, holten wir uns nach drei Jahren eine zweite Hündin aus der selben Zucht. Chiara war die Nichte von Civi und ebenfalls eine bluemerle Colliehündin.

 

Zwei Jahre später  zog ich in den Kanton Uri. Civi und Chiara blieben bei meiner Freundin, da uns beiden klar war, das die beiden Hunde nicht getrennt werden durften. Zum Glück blieb der Kontakt zu den beiden aber immer bestehen, bis es Zeit für sie war über die Regenbogenbrücke zu gehen. Civi wurde stolze 14  und Chiara 12 Jahre alt.

 

Ich merkte dann aber schnell, dass ich zum «Hündeler» geworden bin und mir ein tierischer Begleiter fehlte. Wieder machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Vierbeiner und  fand Bayla Baby wie sie liebevoll genannt wurde.

 

 

 

 

Da Bayla mit Katzen bei ihrer «Tagesmami» aufgewachsen ist und sie die Kätzchen sehr gerne hatte kam dann Daisy. Leider ist Daisy eines Tages von einem ihre Streifzüge nicht mehr nach Hause gekommen.

 

Die tierische Familie vergrössert sich um ein weiteres Mitglied.  Colliehündin Dana und auch wieder eine Kätzin: Saphira.

 

Als dann Saphira eine Tochter geboren hat blieb auch Nala (Bedeutung des Namens: Geschenk) in der Familie.

 

 

Dann ging Bayla nach sehr kurzer aber umso heftiger Krankheit über die Regenbogenbrücke.  Dana war sehr traurig über den Verlust ihrer Freundin, Chefin, Spielgefährtin etc. und durfte und konnte nicht alleine bleiben. Darum musst in all der Trauer trotzdem die Suche nach einem Rudelgefährten für Dana beginnen. Ein weisser Schäferhund sollte es sein Ich als der «Collie-Mensch»   habe mich intensiv mit der Rasse beschäftig und mich immer mehr gefallen daran gefundnen. Klar ich hatte Respekt vor der Kraft und Dynamik eines Schäferhundes aber das Wesen der Mama hat mich total überzeugt - genau so einen Hund möchte ich zu mir nehmen. Die Entscheidung fiel dann auf  die weisse Schäferhündin Queenie.

 

Heute bin ich sehr glücklich über das  "Zwergli" wie sie genannt wird. Queenie hat mir gezeigt das es nicht so sehr auf die Rasse ankommt wenn eins neues Familienmitglied dazu kommt, denn:

 

Jeder Hund braucht:

 

Liebe, Liebe, Liebe.

 

Dazu eine Mischung aus Konsequenz, Freude am Zusammensein mit dem vierbeinigen Freund und ihm dabei die «Welt» zeigen dann ist alles ist in bester Ordnung.

 

Dana war auch sehr glücklich über den weissen Wirbelwind und hatte sofort wieder mehr Lebenfreude.

 

Zum Schluss möchte ich gerne noch etwas zu den Kitten schreiben die ich in liebevolle Hände vermittele:

 

 

Es war eine bewusste Entscheidung, zwar Rassetiere zu züchten aber ohne einen Rasseklub bzw. Stammbaum.

 

Der Grund dafür ist, dass die Anschauungen Clubs leider nicht meiner Einstellung entspricht. Für mich steht das Tier im Mittelpunkt nicht die Befriedigung  eines Menschen im Rampenlicht stehen zu können. Meine Katzen sind nach bestem Wissen und Gewissen gesund,  haben leukosefreie Elterntiere und  beachten die notwendigen Ruhepausen der Kätzinnen zwischen den Geburten.

 

Ebenso wichtig ist uns das Beachten des Tierschutzgesetzes. Aus diesem Grund vermitteln wir die Kitten auch nur an Plätze an denen schon eine Katze ist, oder sie Freigan hätte,  oder paarweise. Es steht den neuen Besitzern auch frei, die Samtpfötchen als Wohnungskatzen oder als Freigänger zu halten. Wir sind der Meinung, dass diese Entscheidung jeder selber für sich treffen muss, wie er was verantworten kann. Meine eigenen Katzen geniessen  in der Regeln ihren Freigang. Dabei ist  es für die Kätzinnen aber auch kein Problem zuhause zu bleiben, wenn sie gerade rollig werden, oder hochschwanger sind.

 

Mit den Kitten gehen wir mit den Mamis für kurze Sequenzen in den Garten. Dies erachten ich für die Prägung der Kitten als wichtig, weil die Mami die «Gefahren» draussen kennen und dies  an die Kitten vermittelt. Die Sorge, dass die Kitten dann anschliessend nicht in der Wohnung gehalten werden können ist unbegründet, dies vor allem weil die Kitten ja nur unter Aufsicht draussen sind und nicht alleine umherstreifen.  Für die zukünftigen Freigänger ist diese Prägung aber sehr wertvoll.

 

Bei der Aufzucht der kleinen Kätzchen ist von meiner Seite her viel «Herzblut» dabei. Darum bin ich auch sehr gerne nach dem Verkauf für die neuen Besitzer da und freue mich  immer sehr, wenn wieder mal ein Foto oder eine Nachricht kommt über das Wohlergehen der lieben Samtpfötchen.

 

Die Kitten werden von mir , zweieinmal geimpft (inkl. Leukose nach Bedarf) und mehrmals entwurmt, in das neue Zuhause im Alter vor drei Monaten gebracht.

Update September 18:

Auf Anraten unseres Tierarztes werde ich neu die Kitten erst im Alter von 10 statt 8 Wochen impfen (inkl. Leukose bei Freigängerkatzen). Dies, weil laut Tierarzt, der Impfschutz bei zu jungen Kitten zu wenig gewährleistet wäre und eine dritte Impfung notwendig wäre.  Dies ist mit einer ersten Impfung im Alter 10 Wochen nicht mehr nötig. Die zweite Impfung erfolgt dann mit 14 Wochen wenn die Kitten bereits in der  neuen Familie sind.

 

Conny Infanger mit der zwei- und vierbeinigen Familie